Angepinnt Der Herold (Forenzeitung)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Der Herold (Forenzeitung)

      TLNews
      Erster Geburtstag
      31.08.2016

      Ist es echt mittlerweile ein ganzes Jahr her, dass das Inplay in diesem Forum gestartet wurde? Es kommt mir gar nicht solange vor. Auch wenn wir auf viele Höhen und Tiefen zurückblicken können, aktive, weniger aktive Zeiten ... einmal der gesamte Rundumschlag und demnach bereits unglaublich viel passiert ist.

      Eines kann ich jedenfalls schon einmal sagen: Ich habe die Zeit mit euch sehr genossen und kann kaum das nächste Jahr erwarten.

      Ich möchte auch gar nicht mehr lange um den heißen Brei herumreden, schließlich mache ich das manchmal schon genug und möchte mich einfach nur bei euch allen für die vergangenen Momente bedanken!

      Herold Transylvania
      Eine Erklärung

      Also, um mal die Position dieser kleinen Zeitung von dem allgemeinen Newsletter abzugrenzen, will ich euch erklären, was es damit auf sich hat. Während es in dem allgemeinen Newsletter so etwas wie Hinweise auf Änderungen geben wird, soll hier geschrieben stehen, was Inplay so bei uns passiert ist. Ich werde monatlich eine kleine neue Ausgabe einstellen, die sich mit ein paar vergangenen Tagen beschäftigt und dort inhaltlich so manchen Moment wiedergibt.

      Ich werde auch Hinweise auf eventuelle Plots und Planungen wiedergeben. Eben alles, was man inhaltlich mit dem eigentlich wichtigsten Element unseres Rollenspiels, dem Inplay, verbindet.

      Dass in dieser ersten Ausgabe noch ein paar Erklärungen geschrieben stehen und Hinweise darauf, was es nun neues gibt, möchte ich euch bitten als Ausnahme zu sehen. Denn das, also Regeländerungen, allgemeine Hinweise, Neuigkeiten zu was ich eingebaut habe, Bitten und Wünsche, etc., werden weiterhin in dem allgemeinen Newsletter zu finden sein.

      Was ich an Inplay Neuigkeiten so wiedergebe, wird immer innerhalb eines klar umgrenzten Zeitraumes geschehen. Wahrscheinlich werden es immer so um und bei drei Tage sein, da ich eben beim Schreiben festgestellt habe, dass alles andere auf mal zu viel wird. Ich wollte nämlich in dieser Ausgabe eigentlich alles, was vom 1. bis zum 15. September geschehen ist, wiedergeben und das wurde nach und nach eindeutig zu viel.

      Außerdem könnt ihr wie rechts erwähnt, gegebenenfalls Grüße hinterlassen und mich genauso darum bitten für euch die eine oder andere Ideen zum Beispiel in Form eines Briefes bei der nächsten Ausgabe mit einzubauen, sollte es da etwas geben, das dafür Verwendung hätte. Eben darum, bei Ideen, einfach melden, ich freue mich darauf.

      Geschenke
      Geschenke

      Ich habe mich so gefreut, dass wir es über die magische Ein-Jahres-Grenze hinaus geschafft haben, dass ich ein paar Kleinigkeiten mitgebracht habe. Nichts besonderes, aber ich hoffe, ihr freut euch dennoch.

      • Forenzeitung - erscheint (wahrscheinlich) monatlich
      • Style - ganz frisch
      • Hintergrunderweiterung - Bedeutung der Bräute und Herzöge
      • Hintergrunderweiterung - Wie die Rassen zueinander stehen (im jeweiligen Vampir-/Werwolfsthema zu finden)
      • Werwölfe - Überarbeitung, Verbesserung
      • Karte - grobe Darstellung des Schlosses
      • Karte - inhaltliche Fakten dazu, Erklärungen etc.
      • Karte - eine Karte der kleinen Stadt

      Allerdings hatte ich wie immer viel zu viele Ideen, sodass das, was durchgestrichen ist, bereits erledigt wurde und alles andere noch folgen wird.

      Irgendwie passiert es mir nämlich jedes Mal, wenn ich eine Arbeit beendet habe, dass mir bereits die nächste einfällt, die noch dazu passen könnte.

      Grüße an euch
      Hier kann ab sofort ein Gruß von euch stehen. Wer will, gebe mir einfach Bescheid. :)
      Klatsch und Tratsch
      1. Bis 3. September

      September, der Sommer neigt sich seinem Ende zu und bald schon beginnt der Herbst, welcher das Laub an den Bäumen in goldenen Farben erstrahlen lässt. In der kleinen Stadt Arefu geht es wie immer recht beschaulich zu, die Bewohner arbeiten fleißig, vertreiben Klatsch und Tratsch und die Ältesten versuchen ihre Enkel wie immer davon abzuhalten, des Nachts auf die Straße zu gehen. Nur wenige ahnen wirklich von der tatsächlichen Existenz der Wesen, die sich um sie herum versammelt haben.

      Im Schloss geht es munter zu. Der Graf hat wohl beschlossen, seine Memoiren zu schreiben, wie anders sollte man sich auch erklären, dass er einen Autor eingeladen hat, diese für ihn zu schreiben. Abraham Stoker ist zwar noch nicht eingetroffen, doch die Leute sind dazu angehalten, ihm in aller Offenheit zu begegnen und ja … dabei dürfen sie auch von dem kleinen Geheimnis erzählen, das über dem Schloss in der Schwebe hängt.

      Der Monat beginnt wie immer. Man könnte sagen, monatlich grüßt das Murmeltier, denn wie eh und je findet sich der Graf am 1. September bei seinem Bibliothekar Oliver ein, um ihm das Angebot aller Angebote zu unterbreiten. Doch ein Vampir zu werden, steht nicht gerade auf dem Plan des Engländers, weswegen es wie immer auf dasselbe Ende hinausläuft … Ob der Graf diesem Procedere jemals müde wird?

      Am selben Tag findet sich auch der Mediziner Barthélémy mit seiner persönlichen Assistentin und Reisegefährtin Kimiko ein. In Empfang genommen wird er von der jungen Ileana, die Tochter des Gärtners, welche ihm erst einmal in das bereits vorbereitete Zimmer geleitet. Er spielt schon lange mit einer Idee, die er dem Grafen unterbreiten möchte und dazu zieht es ihn nach all den Jahren zurück zu seiner Erschafferin Françoise-Annabelle, eine erwachsene Frau in dem Körper eines Kindes, von deren Wesen er seit jeher fasziniert ist. Ob es auf Gegenseitigkeit beruht, sei erst mal dahingestellt. Er muss warten, darauf läuft es hinaus, denn der Graf ist ein viel beschäftigter Mann.

      Im Ort geht es munter wie immer zu. Valea, die Tochter eines Stoffhändlers macht Bekanntschaft mit dem wirren Weib Magere, welche sehr davon überzeugt ist, dass sie alle von Monstern umgeben sind und das junge Mädchen auf dem Friedhof in Sicherheit wissen will. Ob sie tatsächlich weiß, wie nah sie an der Wahrheit dran ist? Valea jedenfalls erkennt das Fieber in ihr schwellen, weswegen sie sie kurzerhand gutherzig wie sie ist, mit nach Hause nimmt.

      Am Tag danach scheint es so entspannt weiterzugehen. Barthélémy beschließt die Gastfreundschaft des Grafen nicht zu sehr auszureizen und kehrt in der Taverne des Ort ein. Während seine Begleitung schläft, macht er Bekanntschaft mit einem jungen Mädchen unten im Ausschank, die sich als Jägerin herausstellt. Glücklicherweise vermag sie ihn nicht zu erkennen und daher lässt er sie erst einmal am Leben. Ob es eine erneute Begegnung mit der jungen Theresia geben wird?

      Der Bibliothekar Oliver hat sich bereits am Morgen hinaus in die Stadt begeben und kehrt in dem Wirtshaus 'zum scheckigen Biber' ein, macht dort unverhofft eine Begegnung der ganz besonderer Art. Während Oliver besten Gewissens den Weg in die allsonntägliche Kirche antritt, trifft er unterwegs auf einen sternhagelvollen, jungen Mann, den er in diesem Zustand doch nicht sich selbst überlassen kann. Auch, wenn er es zweifelsohne verdient hätte! Ob Rean dies wohl genauso sehen wird?

      Bei einem Schachspiel am dritten Tag des Monats Septembers zwischen dem ersten Herzog Nicolea und seinem Schöpfer Dracula, hat Nicolea eine Vision, die der Graf zwar vorerst beiseite schiebt, ihm aber weiterhin Gedanken macht. Was ist das mit seinem Bruder? Der ist doch schon seit Jahrhunderten tot! So versucht zumindest die ganze Angelegenheit beiseite zu schieben. Trotzdem kann er die Gedanken daran nicht gänzlich loswerden.

      Die zweite Braut Aristeia macht derweil Bekanntschaft mit dem vor zwei Tagen angekommenen Barthélémy. Eine hitzige Diskussion entsteht, in der erste Fronten geklärt werden. Der Mann fasziniert und verärgert sie zu gleichen Teilen, weswegen in ihr das Gefühl erwacht, dass diese Begegnung nicht die letzte sein wird.

      In der kleinen Stadt befinden sich die Menschen weiterhin im Ungewissen. Valea hat Magere bei sich einquartiert und pflegt sie gesund. Während dieses schläft, macht sie einen kleinen Ausflug mit ihren beiden Brüdern, der sie am Ende zum ortsansässigen Schmied führt. Dort trifft sie auf Guinevere, die Tochter des Schmieds, welche sie ob der bevorstehenden Wartezeit kurzerhand zum Essen einlädt. Sie verbringen gemeinsam einen amüsanten Nachmittag.

      Die Werwölfe scheinen zu schlummern. Zumindest nach außen hin, was so in Wahrheit bei ihnen vorgeht, weiß keiner so genau.

      Wie es wohl in den darauffolgenden Tagen weiter geht? Nun, schaut abermals hinein, wenn die nächste Ausgabe druckfrisch aus der Presse kommt.

      Die kleine Stadt schläft nie und erst recht nicht die Werwölfe oder Vampire.

      Auf dann!

      Mit besten Grüßen,
      Der Herold




      TLNews
    • TLNews
      Klatsch und Tratsch
      4. Bis 6. September

      Der 4. September, er beginnt recht einträglich damit, dass des Grafen Tochter dem ortsansässigen größten Tuchhändler einen Besuch abstatten. Niemand weiß um die kindliche Gestalt und welch alte Seele darin schlummert. Der Wunsch ist einfach, neue Kleidung soll es werden und auch wenn sich die Familie Serban mehr dem Handel mit Stoffen verschrieben hat, so erklärt sich die Tochter des Hauses doch bereit, diesen Auftrag anzunehmen.

      Zum selben Zeitpunkt etwa oder vielleicht doch etwas früher, kann man in der hiesigen Taverne ein relativ buntes Pärchen bei dezenten Verständigungsschwierigkeiten beobachten. Freek, der dem Rumänischen nicht mächtig ist und Guinevere, welche nichts anderes spricht, außer eben Rumänisch, ihrer Muttersprache, versuchen mit Händen und Füßen irgendwie herauszubekommen, was der eine vom anderen will. Letztlich will er nur ein Zimmer und ihre Aufgabe ist es sich um etwaige Gäste zu kümmern.

      Der Gendarm Jakob sitzt derweil etwas abseits und amüsiert sich im Gespräch mit dem Jäger Rean. Beide scheinen von dem Pärchen nichts mit zu bekommen, was vielleicht auch an dem Alkohol liegt, der in Strömen fließt. Sie scheinen sich gut zu verstehen oder ist es auch in diesem Falle nur der Alkohol, der sie Sympathie für den jeweils anderen empfinden lässt?

      An einem anderen Ort, der Praxis Derek Novacs, befindet sich der Inhaber im Gespräch mit seiner Tochter, als der Franzose Barthélémy bei ihm einkehrt, um um die Beschaffung einiger Utensilien zu bitten. Er ist selbst Arzt, weswegen er sehr wohl weiß, dass er an keinem anderen Ort all die Sachen finden wird, die er eben für seine Forschungen benötigt. Es ist ein lukrativer Auftrag, der allerdings fast scheitert, als Ambers Mundwerk zu Verärgerung bei dem Kunden führt. Sie versucht es irgendwie geradezu biegen, der Franzose ist allerdings ziemlich empört über ihr dreistes Verhalten. Ob dies wohl die erste und letzte Begegnung bleiben wird?

      Hoch oben auf der Burg muss unterdessen die zweite Braut des Grafen erfahren, dass eben nicht jeder so begeistert von ihrem Hobby dem Nähen ist. Voller Begeisterung über das lang ersehnte Buch, über wichtige Epochen der Schneiderei, will Aristeia den Bibliothekar Oliver das Handwerk von Nadel und Faden näher bringen. Dass diese sich dazu allerdings so gar nicht berufen fühlt, muss erst verstanden werden.

      Der Tag danach beginnt in luftiger Höhe. Hoch oben an den Zinnen, bei einem sehnsüchtigen Blick hinab, wird die ewig junge Héloïse vom Bibliothekar des Schlosses überrascht und gemeinsam genießen sie die den Ausblick über die Berge. Das Gespräch, ein tiefsinniger Dialog über das Leben, findet ein jähes Ende als sich für Oliver die Kälte bemerkbar macht, sodass er sich verabschiedet und sich die beiden aber für den nächsten Tag zum Abendessen verabreden.

      Daneben werden den Vampiren Möglichkeiten offenbart, die für die Zukunft so einige Veränderungen bedeuten könnten. Blutbanken … eine interessante Idee, aber noch befinden sie sich meilenweit davon entfernt, solche aufzumachen. Mit diesem Thema kommt jedenfalls der Franzose Barthélémy auf den Grafen zu und will es ihm schmackhaft machen. Ob er ihn zu überzeugen weiß? Nun, es wird sich zeigen!

      Viel mehr als gestern scheint der sechste Tag des Monats auch nicht an interessanten Dingen bereiten zu wollen. Guinevere trifft auf dem Markt bei Tage auf Isabel, welche erst kürzlich in der Stadt angekommen ist und noch einige Probleme mit der Sprache hat. Dafür, dass sie diese Sprache allerdings erst seit wenigen Wochen lernt, scheint sie sie vergleichsweise gut zu beherrschen. Ein Sprachtalent, so stellt es sich heraus und beide beginnen nach einem Zusammenstoß ein Gespräch, scheinen sich dabei anzufreunden.

      Deutlich spannender ist es wohl hoch oben im Schloss, wo sich schließlich Oliver und Héloïse zu einem kleinen Dinner verabredet haben. Sicherlich ist es interessant, nach all der Zeit des Vampirdaseins wieder von den Speisen der Menschen zu probieren. Sie zögert und ist unsicher, findet aber letztlich irgendwo Gefallen an dieser Erfahrung. Glücklicherweise muss sie diese nicht alleine machen.

      Auch zu diesem Zeitpunkt scheinen die Werwölfe sich ruhig zu verhalten. Man erfährt nichts davon, was sie so in ihren Verstecken planen. Allerdings ist es nur eine Frage der Zeit, denn der Moment wird kommen, an denen die Zeit ihnen gehört.

      was uns wohl die nächsten Tage erzählen werden? Nun, schaut doch einfach wieder hinein, alsbald die nächste Ausgabe in den Händen des Zeitungsjungen ihren Platz findet.

      Die kleine Stadt schläft nie und erst recht nicht die Werwölfe oder Vampire.

      Auf dann!

      Mit besten Grüßen,
      Der Herold




      TLNews
    • TLNews
      Klatsch und Tratsch
      7. bis 8. September

      Wir schreiben den 7. September 1886, er entpuppt sich als recht beschaulicher und vor allem ruhiger Tag, wenn man von der Aufregung um die Ankunft der Schneiderstochter absieht. Valea erreicht wie abgesprochen das Schloss und bringt einen Wagen vollgepackt mit verschiedensten Stoffen und anderen Dingen mit. In Begleitung befindet sich ein Freund der Familie, sein Name ist Miro, denn alleine hätte man die unverheiratete junge Frau wohl kaum losziehen lassen können. Den Weg hinter sich gebracht, werden sie von der jungen Bediensteten Ileana in Empfang genommen. Sie ist auf dem Schloss aufgewachsen, ihr Vater ist der Gärtner und sie weiß von den Kreaturen, die dort hausen. Der Empfang ist freundlich und offen, die Gärtnerstochter lässt sich nicht von den dezent unfreundlichen gebarden Miros einschüchtern. In den nächsten Tagen gibt es wohl so einiges zu tun, was für zauberhafte Kleider wohl am Ende in den Besitz der Grafenfamilie übergehen wird?

      Am selben Tag noch kommt es auch zu einem Treffen mit ihrer Auftraggeberin. Die Comtesse stellt sich als nicht gerade einfach heraus. Dennoch ist Valea bemüht, alles richtig zu machen und so nimmt sie die Herausforderung an, um ihren Vater und dem Handelshaus ihrer Familie keine Schande zu bereiten. Neben der recht eigentümlichen Tatsache, dass in diesem Adelshaus Anproben ausschließlich des Abends stattfinden, lernt sie auch gleich den Grafen kennen.

      Der Rest des Tags vergeht schnell und erst am Abend trifft die junge Valea auf ein weiteres bekanntes Gesicht des Schlosses. Beeindruckt von dem alten Gemäuer, erkundigt sie es voller Neugierde und dabei entdeckt sie die umfangreiche Bibliothek. Sie ist natürlich sofort davon angetan. Ganz nebenbei begegnet sie auch dem Hüter – Oliver Weber – der vielfältigen Werke und daraus entsteht ein unterhaltsames Gespräch. Erste Bande werden geknüpft, der Aufenthalt verspricht wohl vielversprechend zu werden.

      Unten im Ort macht die junge Kimiko Bekanntschaft mit einem relativ wölfisch wirkenden Mann. Sie ist Japanerin und wirkt auf viele Leute sehr befremdlich. Ihr Herr und Meister, Barthélémy hat sie aus ihrer Heimat hierher mitgenommen. Sie dient ihm das Tags als sein Auge und sein Ohr, erledigt allerhand Aufträge für ihn. Das Gespräch ist nur von kurzer Dauer, denn den Mann mit Namen Aleksej, treibt es schnell wieder fort. Später findet man sie bei ihrem Herrn, sie steht an seinem Sarg, während er aus seiner Ruhephase erwacht. Sofort berichtet sie über die aktuellen Geschehnisse. So endet auch schon der 7. September.

      Am Tag darauf treffen mal wieder die junge Guinevere und die Gärtnerstochter aufeinander. Sie finden sich an einem geheimen Platz am See ein, wo sie sich hier und da verabreden. Beide sind seit einer ganzen Weile miteinander befreundet, aber seitdem die jungen Frauen alt genug sind, um selbst mit anzupacken, sehen sie einander immer seltener. Außerdem versucht Ileana seit einer Weile ihre Freundin dazu zu überreden, auf dem Schloss vorstellig zu werden. Das Leben einer Schankmaid kann doch nichts von Dauer sein, hoch oben im alten Gemäuer wäre sie viel besser aufgehoben. Fraglich ist nur, ob sie dem tatsächlich zustimmt.

      An einem anderen Ort inmitten der beschaulichen Stadt, trifft die Spanierin Isabel auf eine Person, von der sie nicht ahnt, dass sie schon lange hinter ihr her ist. Dorian nennt er sich, der sich als Schrecken der Familie herauskristallisiert. Er will Rache und niemand ahnt darum. Nein, der Wolf wird sogar noch zum Essen eingeladen.

      Valea und Oliver treffen am Nachmittag neuerlich zusammen und besuchen gemeinsam den Schlossgarten. Es ist ein nahezu spätsommerlicher Nachmittag, wie dazu geschaffen, eine kleine Pause in dem wunderschön angelegten Garten zu machen.

      Einige Stunden später, die Sonne ist bereits untergegangen, erreicht der junge Balthazar, ein angehender Arzt, auf Geheiß des Grafen das Schloss. Der Graf ist schon lange ein Sponsor seines Professors und hat den jungen Mann zu einer Studienreise nach Transsylvanien eingeladen. Er weiß noch nicht, dass das Schicksal großes für ihn bereit hält, denn er soll der siebte Herzog werden, jener, der alle vereint. Héloïse nimmt ihn in Empfang und führt ihn auf sein Zimmer. Beide verstehen sich recht gut, auch wenn sich der Blondschopf schmerzlich bewusst ist, dass er sich mit dem Dasein als Vampir wohl oder übel verändern wird.

      Direkt nach ihrem Aufeinandertreffen, wird er von ihr zum Grafen geführt, dort trennen sich ihre Wege und Balthazar erfährt, dass hinter dem großzügigen Gönner seines Professors mehr steckt als irgend ein Kaufmann. Die ganze Wahrheit bleibt ihm allerdings verborgen, der Graf gönnt ihm einen Tag Schonfrist und gibt ihm eine Frage mit auf dem Weg: nun denn, was bedeutet Balthazar wohl die Ewigkeit?

      Mit dieser Frage endet die heutige Ausgabe des Herolds. Daher nun die Frage an die Werte Leserschaft, was bedeutet euch wohl die Ewigkeit?

      Auf dann!

      Mit besten Grüßen,
      Der Herold




      TLNews