Die Werwölfe

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    • Die Werwölfe

      Die Werwölfe


      Übersicht
      • Die Gestalt der Werwölfe
      • Die Ernährung der Werwölfe
      • Die Wandlung zum Werwolf
      • Die Fähigkeiten der Werwölfe
      • Die Schwächen der Werwölfe
      • Die Geschichte der Werwölfe
      • Die Strukturen im Rudel
      • Über die anderen
    • Das Äußere

      Die Gestalt der Werwölfe

      In der Regel ist ihr Erscheinungsbild menschlich. Man sieht ihnen ihre eigentliche Gestalt auf den ersten Blick nicht an und erst wenn sie sich zur Bestie verwandeln, erkennt man, mit wem man es zu tun hat. Natürlich, warum sollten sie auch in ihrer tierischen Form unter den Menschen wandeln, wenn sie unerkannt viel besser agieren kann. Ihnen bleibt auch oft nichts anderes übrig, da sie sonst verfolgt und getötet werden würden. Sie sind den Menschen zwar auch in ihrer menschlichen Gestalt aufgrund ihrer übersinnlichen Fähigkeiten und deutlich erhöhten Kräfte um einiges überlegen, aber die Menschen sind zahlreicher und dadurch dann oft überlegen.

      Muskelmasse und Knochen

      Nach der ersten Verwandlung, wird der Werwolf übrigens auch in seiner menschlichen Konstitution einiges an Muskelmasse und Ausdauer zu legen. Genauso werden seine Knochen stabiler.

      Vollmond

      Der Fluch des Werwolfs kommt in der Vollmondnacht zum Tragen. Während Vollmond verwandeln sie die Verfluchten in fast unkontrollierbare Bestien, die alles und jeden angreifen. Dabei ist es nicht abhängig davon, ob am Himmel nun Wolken vorhanden sind oder nicht, sobald die Sonne untergegangen ist und der Vollmond am Nachthimmel erscheint, verwandelt sich jeder Werwolf ausnahmslos in eine Bestie. In dieser Phase sind sie am stärksten und gefährlichsten. Ein einzelner Vampir sollte sich also vor einer Begegnung in Acht nehmen. Eine Ausnahme stellt dabei Radu dar, der sich als einziger Werwolf zu jeder Zeit verwandeln kann.

      Je älter ein Werwolf ist, desto besser kann er in der Vollmondnacht über seine Handlungen gebieten. D.h., je älter er wird, desto mehr moralisches Verständnis gewinnt er zurück. Wirklich spürbar wird das Ganze mit um und bei 50 Jahren. Allerdings wird er nie die komplette Kontrolle über sein Handeln gewinnen, sondern eben nur ein klein wenig.

      Während einer Vollmondnacht, unabhängig davon ob der Himmel bewölkt ist oder nicht, sind Werwölfe dazu gezwungen, sich in ihre animalische Form zu verwandeln. Die Prozedur ist schmerzhaft, wenn sie diesen Prozess durchlaufen und sich in ein wolfsähnliches Monster verwandeln. Er ist mit rasierklingenscharfen Zähnen und Klauen bewaffnet, womit es ihm noch einfacher ist seine Beute zu reißen, als dem normalen Wolf. In dieser Form haben sie eine gelbe Iris. Während des Vollmondes sind sie nicht nur gezwungen, sich zu wandeln, sondern sind in dieser Phase auch am stärksten und gefährlichsten. Nach der Verwandlung ist ihr Körper mit Fell bedeckt, mit klar definierten tierischen Zügen, welche wirklich furchteinflössend wirken. Die Kleidung zerreißt, sie sind um einiges schwerer und größer als Menschen (anderthalb mal so groß wie sie als Mensch waren) und haben Pranken statt Hände, Klauen statt Fingernägel und tatsächlich sogar eine Rute. Die Schnauzen sind lang und mit diesen können sie mühelos Gerüche wahrnehmen, die selbst für Vampire unsichtbar sind. Und im Gegensatz zu ihren Verwandten, den normalen Wölfen, sind sie dazu befähigt auf zweien und auf vier Beinen zu gehen. Wobei sie auf vier Beinen natürlich deutlich schneller sind und nur so die atemberaubenden Geschwindigkeiten erreichen.

      Alterungsprozess

      Ein Werwolf wird im Schnitt 4-5 mal so alt wie ein Mensch. Dabei geht man von einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 60 Jahren beim Menschen aus. Diese Angaben sind allerdings sehr ungenau, da bislang keine älteren Werwölfe verzeichnet werden konnten. Radu selbst ist 451 Jahre alt und demnach der älteste Werwolf, den es gibt. Da er äußerlich nicht altert, ist davon auszugehen, dass er unsterblich ist. Von diesen 451 Jahren wandelt er bereits 413 Jahre als Werwolf umher. Viele Werwölfe sterben deutlich früher, da ihre Lebensweise dafür sorgt, dass sie oft einen frühen Tod im Kampfe finden (zum Beispiel weil Jäger auf sie aufmerksam werden oder sie aufgrund extremer Verletzungen sterben), aber es gab auch schon welche, die ungefähr fünfmal so alt friedlich in ihrem Bett einschliefen und nicht mehr aufgewacht sind.

      Passend zu ihrer Lebenserwartung, altern sie deutlich langsamer. Um genau zu sein, ungefähr vier bis fünf so langsam wie ein Mensch. Doch sie altern, im Gegensatz zu den Vampiren, was darauf schließen lässt, dass sie langlebig, aber nicht unsterblich sind. Um zu verdeutlichen, wie diese verlangsamte Alterung aussieht, eine kleine Rechnung:

      Natascha wurde mit 20 gebissen. Seitdem ist ihre Lebensspanne um ca. das fünf- bis sechsfache erhöht. Wenn sie jetzt 200 wird, sieht sie aus wie ungefähr 40-50.

      Fortpflanzung

      Auch wenn sie weiter altern und damit auch alle Stoffwechselvorgänge fortbestehen, ist es für sie nicht mehr möglich sich normal fort zu pflanzen.
    • Die Ernährung

      Die Ernährung des Werwolfs

      Was die Ernährung der Werwölfe betrifft, gibt es nicht viel zu sagen, außer dass sie sehr viel Fleisch beinhalten sollte. Menschliches Fleisch ist dabei am nahrhaftesten und je älter sie sind, desto weniger sättigt sie tierisches Fleisch. Ein nur mit menschlicher Nahrung genährter Werwolf, verliert an Vollmond immer mehr die Kontrolle über sich und vor allem über die tierische Gestalt, die er sowieso nie zur Gänze in der Lage ist zu kontrollieren.

      Also kann man sagen, dass sie sich im Prinzip von nichts anderem wie jeder andere Mensch auch ernähren, nur eben sehr fleischhaltig. Wenn sie nur menschliche Nahrung zu sich nehmen, d.h. Gemüse, anderweitige Produkte, Backwaren, in Maßen Fleisch, müssen sie extrem viel essen, damit der Körper genügend Energie hat, aber an Fleisch nur bedingt mehr als Mensch. Nun gut, sagen wir an Fleisch doppelt oder dreimal so viel. Wenn also ein Mensch zu seiner Mahlzeit 200 g Fleisch dazu ist, ist es bei ihnen die doppelte oder dreifache Menge. Da ein Mensch aber nicht nur 200 g Fleisch isst, sondern Beilagen, muss man das Gesamtgewicht des Essens doppelt nehmen.

      Wichtig ist nur, ohne das ganze jetzt unnötig kompliziert zu machen, dass sie eben Fleisch mehr sättigt, denn alles andere. D.h. aber nicht, dass ein Werwolf in seiner menschlichen Gestalt am Tag eine ganze Gans alleine isst. Im Prinzip können sich die Werwölfe also Tiere halten und diese in einer Vollmondnacht besonders schützen. Da sie natürlich Beilagen weiterhin mögen, wäre es auch möglich, ein bisschen Landwirtschaft zu betreiben. Von der Möglichkeit abgesehen, mit Fellen und ähnlichen Dingen in der Stadt zu handeln.
    • Die Verwandlung

      Die Verwandlung des Werwolfs

      Man kann ausschließlich durch eine Verwundung, also unter anderem durch einen Biss oder einen Kratzer zum Werwolf mutieren. Die Verwandlung ist in diesem Falle – ganz im Gegensatz zu dem, was bei den Vampiren passiert – ein schleichender Prozess und dauert genau einen Monat. Wird ein Mensch von einem Werwolf in einer Vollmondnacht gekratzt, mutiert er bis zu dem darauf folgenden Vollmond selbst zu einem. Kratzer und Bisse eines Werwolfes, sind ausschließlich während einer Vollmondnacht ansteckend, da sie da am Stärksten sind und sich ihr gegebenes Potenzial vollkommen entfaltet.

      Eine Ausnahme stellt Radu dar, der zu jeder Zeit einen Menschen in einen Werwolf verwandeln kann.

      Zuerst merkt der Mensch nichts, erst ungefähr zehn Tage vor dem nächsten Vollmond, beginnt sich abzuzeichnen, dass man sich in einem Prozess der Veränderung befindet. Zuvor hat man allerhöchstens seltsame Träume, die von Blut geprägt sind und in denen Wölfe auftauchen sowie seltsame Gelüste auf Fleisch, am liebsten rohes Fleisch, auch wenn man sich zu dem Zeitpunkt durchaus noch davor ekeln kann.

      Je näher der Vollmond herangerückt, umso stärker werden die Veränderungen. Man wird auf einmal um einiges stärker, entwickelt Muskeln, ohne zu wissen woher und außerdem fühlt man sich oft leicht fiebrig. Manche zeigen seltsame Verhaltensweisen anderen gegenüber, sie sind mürrisch und knurren, zeigen Dominanz.

      Schließlich kommt innere Unruhe dazu und eine unerklärliche Reizbarkeit. Die Menschen, in der unmittelbaren Umgebung, fragen sich, was mit einem los ist, ständig geht man an die Decke und hat den Drang hinauszugehen, durch die Wälder zu streifen und einfach nur zu rennen. Abermals gewinnt man an Kraft, nimmt mehr war und riecht Dinge, die verwirrend wirken werden. Leute denken, man ist verrückt geworden, schicken einen Arzt und erste Anzeichen von Gewalt zeigen sich.

      Die Fiebrigkeit nimmt zu und man fühlt sich seltsam, isst plötzlich tatsächlich viel mehr Fleisch, als jemals zuvor und schließlich hat man auch schon den Vollmond erreicht. Eine Heilung gibt es nicht. Sobald der Vollmond das Firmament erreicht hat, beginnt der Höhepunkt der Verwandlung und man lernt seine neue Gestalt kennen.

      Der Mensch wird zu einem wolfsähnlichen Monster, welches mit Fell bedeckt und klar definierten tierischen Zügen, wirklich Angst einflößend wirkt. Die Kleidung zerreißt bei dieser schmerzhaften Prozedur vollkommen. Werwölfe sind um einiges schwerer, stärker und größer als die Menschen. Sie haben Pranken statt Hände, messerscharfen Klauen anstatt Fingernägel und tatsächlich sogar eine Rute. Ihre langen Schnauzen können mühelos Gerüche wahrnehmen, die selbst für Vampire unsichtbar sind. Und sie sind im Gegensatz zu ihren Verwandten, den normalen Wölfen, in der Lage sowohl auf zwei als auch auf vier Beinen zu laufen. Wobei sie auf vier Beinen deutlich schneller sind und dabei Geschwindigkeiten erreichen, die atemberaubend erscheinen mögen.

      Auch wenn die äußere Verwandlung bereits beeindruckend wirken mag, ist die Psyche dabei eigentlich weitaus gefährlicher. Der Mensch nimmt animalische Instinkte an und tritt in seiner Vernunft völlig in den Hintergrund. Das einzige, was er noch kennen wird, ist die Jagd und der Hunger, denn das wird er in dieser Phase tun, fressen und je jünger der Werwolf ist, desto schlimmer und desto unkontrollierter wird er sich in dieser Situation verhalten. Während eines Vollmondes ist kein Werwolf wirklich in der Lage vollkommen über das Tier in ihm gebieten. Der Werwolf kennt keine menschlichen Gefühle wie Freundschaft oder Verwandte und wird immer nur aus seinem Instinkt heraus handeln. Er wird sein Revier verteidigen und etwaige Aggressoren beseitigen. Außerdem wird er nach seiner allerersten Verwandlung stetig auf der Suche nach seinem Schöpfer sein und dieser ist nicht etwa derjenige, durch den er zum Werwolf wurde, sondern der Herr aller Werwölfe.

      Es ist ein Instinkt, der sie zu ihrem Herrn ruft, um sich in das Rudel einzugliedern. So lange, wie sie ihn noch nicht gefunden haben, sind sie Einzelgänger und stetig auf der Flucht, vor den Menschen.

      Je älter ein Werwolf wird, desto mehr nimmt der tierische Anteil besitzt von seinem Körper. So kann es passieren, dass wenn ein Werwolf stirbt, ganz egal auf welche Weise, er in einer Vollmondnacht in der Werwolfgestalt verbleibt. Dies ist nur den älteren Werwölfen vorbehalten, d. h. sie müssen gut und gerne 80 Jahre alt sein, damit dies auftreten kann.
    • Die Fertigkeiten

      Die Fähigkeiten der Werwölfe

      Als natürlicher Feind der Vampire, müssen sie mit so einigem aufwarten und dafür hat die Natur gesorgt. Die Werwölfe sind wahre Bestien und ein jeder weiß, wenn er einem von ihnen begegnet, hat sein letztes Stündchen geschlagen.

      Instinkte

      Werwölfe besitzen einen außerordentlich ausgelegten Instinkt und werden von diesem geleitet. Dies lässt sie Gefahren oft viel früher als die Menschen oder die Vampire erkennen. Auch spüren sie zum Teil Wetter Umschwünge oder wenn irgendwo etwas passiert, das nicht mit rechten Dingen zugeht. Aufgrund von Vergiftungserscheinungen.
      Kontrolle

      Während der Vampir in vielen Bereichen seiner Fähigkeiten sehr lange braucht, um diese zu kontrollieren, geht das bei den Werwölfen aufgrund ihres animalischen Triebes sehr schnell. In der Natur muss vieles oft sehr rasch vonstatten gehen, wenn man zu viel Zeit verstreichen lässt, ist man tot und genau daran orientieren sich ihre Begabungen.

      Ausdauer und Kraft

      Das wichtigste, was es wohl über die Werwölfe zu sagen gibt, besteht darin, dass sie unheimliche Kräfte und eine unheimliche Ausdauer besitzen. In diesem Bereich können ihnen sogar die Vampire nichts vormachen und wenn sie sich in einem direkten Kampf mit den Vampiren befinden, sollten die Vampire besser zurückweichen. Sie sind nicht umsonst wahre Bestien. Dafür sind sie aber nicht ganz so schnell, was den Kampf irgendwo ausgleicht. Aber wenn der Werwolf einmal zugepackt hat, ist kein Knochen sicher. Dies gilt allerdings nur für die Werwolfsgestalt, als Mensch sind sie zwar den Menschen bei weitem überlegen, aber keinem Vampir gewachsen. Bei den Werwölfen variierte Kraft stark und hängt von ihrer Konstitution als Mensch ab. Wenn ein Mensch täglich körperlichen Ertüchtigung ausgesetzt ist, wird er als Werwolf um einiges stärker sein, als wenn er der Schatzmeister eines Königs ist und dort tagaus und ein nicht anderes tut als Steuern zu zählen und Dokumente zu unterzeichnen. Sie sind allerdings jederzeit in der Lage, diese Kraft aufzubauen, im Gegensatz zu den Vampiren, wo diese Kraft stagniert. Ihre körperliche Kraft wird noch davon untermalt, dass sie einen außerordentlich robusten Knochenbau besitzen. Es braucht schon extreme Gewalt, um die Knochen eines Werwolfs zu brechen und ein Mensch wird dies wohl kaum schaffen. Der Mensch vermag vielleicht mit Schlägen für Blutergüsse oder Prellungen zu sorgen, doch mehr wird er nicht zustande bringen. Diese Eigenschaft gilt übrigens für beide Gestalten.

      Resistenz und Regeneration

      Die Werwölfe verfügen über eine außerordentlich hohe Resistenz gegenüber allerlei Krankheiten. Sie haben ein besonders gutes Immunsystem, wodurch sie nach ihrer Wandlung einfach nicht mehr krank werden. Selbst die Pest oder andere Krankheiten machen vor ihnen halt. Auch Gifte und andere Rauschmittel wirken auf sie bloß abgeschwächt. Man muss es also gar nicht erst versuchen, sie zu betäuben. Dazu besitzen sie wie die Vampire eine außerordentlich hohe Regeneration. Kleine Schnitte, wie durch Papier verursacht, verschwinden binnen Sekunden, Wunden durch ein Messer innerhalb Stunden, größere Verletzung allerdings erfordern Ruhephasen und durchaus auch die Nähe von anderen Werwölfen. Narben bleiben nur zurück, wenn die Wunde durch Feuer oder Silber verursacht wurde, aber ansonsten heilt alles restlos. Verlorene Gliedmaßen wachsen übrigens nicht nach.

      Sinne

      Es gibt keine Nase, die besser ist als die eines Werwolfs. Sie können einfach jeden Geruch erkennen und selbst innerhalb eines Geruch feinste Nuancen unterscheiden. Wie kein anderer, sind sie in der Lage aus dem Geruch eines Menschen oder eines Tieres bestimmte Zustände herauszufiltern. Je näher sie an die Mondphase geraten, desto stärker wird diese Fähigkeit und am stärksten ist sie bei Vollmond in der Werwolfgestalt. Aber selbst die menschliche Nase ist um einiges besser, als die eines Menschen und auch als die eines Vampires. Der Gehörssinn ist genauso geschärft und dabei besser als der eines Vampires, gleiches gilt für den Sehsinn.

      Kommunikation untereinander

      Da Werwölfe in ihrer monströsen Gestalt nicht mehr in der Lage sind zu sprechen, kommunizieren sie instinktiv über ihre Körpersprache. Dies ist kein Reden im eigentlichen Sinne, sondern mehr ein interpretieren von Gesten und Handlungen. Auch Laute können zur Untermalung genutzt werden, ein Heulen zum Beispiel, um auf sich aufmerksam zu machen. Der Herr der Werwölfe ist in der Lage von überall aus auf der Welt nach seinen Kindern zu rufen. Dies ist eine Art Gefühl, welches er ausstrahlt.

      Besondere Fähigkeit

      Jeder Werwolf besitzt eine ganz einzigartige Fähigkeit. Diese kristallisiert sich im Gegensatz zu den Vampiren sehr früh heraus, aber immer noch nicht sofort und kann so verschieden sein wie jedes einzelne Blatt eines Baumes. Meist orientiert sie sich daran, was der Werwolf als Mensch bereits gut konnte und perfektioniert dieses. Ist er sehr empathisch gewesen, kann er in manchen Fällen nun die Gefühle anderer lesen. In den Fähigkeiten ist in ihrer Mannigfaltigkeit keine Grenze gesetzt.

      Im Regelfall wandeln die Werwölfe seit ungefähr 50 Jahren mit dem Fluch umher, wenn sich ihre Begabung aufzeigt. D.h. aber nicht, dass sie die Gabe perfekt beherrschen. Vielmehr tritt sie auf und kristallisiert sich allmählich heraus, muss sozusagen noch reifen und perfektioniert werden.
    • Die Schwächen

      Die Schwächen der Werwölfe

      Die wohl größte Schwäche der Werwölfe ist ihr unkontrolliertes Wesen während ihrer Verwandlung. Solange sie als Werwolf umher wandeln, treibt sie der animalische Instinkt an. Er wird zwar immer noch irgendwo vom menschlichen Verstand gesteuert und der Werwolf ist in der Lage im Ansatz Freund von Feind zu unterscheiden, aber im Zweifel gewinnt immer die animalische Seite. Dies macht sie ja auch zu solch unberechenbaren Wesen. Je näher der Vollmond heranrückt, desto stärker tritt diese animalische Seite in den Vordergrund. Riechen sie bei einer Vollmondphase menschliches Blut, rasten sie nicht selten aus, vor allem wenn sie gerade von Hunger geleitet werden. Dazu sind sie auch in ihrer menschlichen Gestalt sehr impulsiv und werden von ihren Gefühlen dominiert.

      Silber

      Silber verursacht schwerste Verwundungen. Befindet es sich einmal im Kreislauf des Werwolfes, kann es zu seinem Tod führen. Aber aufgrund des harten Knochenbaus und der dichten Muskulatur, muss man erst einmal richtig treffen, um überhaupt den Kreislauf des Werwolfes zu erreichen. Dabei kommt es ganz auf die Menge an, ein oder zwei Gramm werden nicht tödlich sein, allerdings den Organismus aufgrund von Vergiftungserscheinungen eine ganze Weile außer Gefecht setzen. Fünf und mehr Gramm sind nahezu immer tödlich. Außerdem heilen durch Silberwaffen verursachte Wunden langsamer und es bleiben Narben zurück. Allerdings können sie problemlos Silber berühren, im Gegensatz zu ihren Totfeinden, die Verbrennungen davontragen.

      Feuer

      Werwölfe haben nicht nur Angst vor dem Feuer, Verwundungen durch Feuer hinterlassen furchtbar hässliche und schmerzhafte Narben und heilen nur sehr langsam. Sie machen in der Regel einen riesigen Bogen um Feuer, da sie wie viele Tiere eine natürliche Angst vor ihm besitzen.

      Alterung

      Werwölfe sind nicht tot, sie leben weiter und haben somit auch die selben grundlegenden Bedürfnisse wie alle anderen Lebewesen. Sie müssen atmen, essen und auch schlafen, genauso wie sie ersticken oder verhungern können. Dazu altern sie, werden zwar deutlich älter als die Menschen und um genau zu sein vier bis fünfmal mal so alt, aber wenn das Ende ihrer Lebensphase erreicht ist, sterben sie.
    • Die Geschichte

      Hinter den fernen Karpaten

      Hört man den Namen Dracula, erinnert man sich an den einstigen Fürsten der Walachei, nicht jedoch an seinen Bruder, der auf der osmanischen Seite gegen Vlad kämpfte.

      Radu cel Frumos (Radu der Schöne), so wie er von seinen Landsleuten genannt wurde, wurde im Jahre 1435 in der Walachei geboren. Unter den Türken hatte er den Namen Yakisikli Radu Be angenommen, für den Rest der Welt war er Radu der Schöne.
      Gemeinsam mit seinem Bruder Vlad wuchs er bei den Türken auf, wo sie gemeinsam zur Schule gingen. Sie waren seit 1441/1442 (so genau erinnert sich keiner mehr an das Jahr) Geiseln der Osmanen, damit ihr Vater den Befehlen des Sultans Folge leistete. Er war erst sechs, als er zu den Türken kam und somit noch um einiges beeinflussbarer als sein Bruder Vlad, weshalb er sich rasch mit Sultan Mehmet II. anfreundete, später würde er sein Verbündeter und eine wichtige Gestalt im osmanischen Gemeinwesen werden. Schnell entfremdete er sich seiner Familie und seines Bruders, wurde mehr und mehr zum Fremden.

      Sein Vater war Vlad II. aus dem Haus Draculesti und ein enger ein Verbündeter von Sultan Murad II., dem Vater von Mehmet II. Der rumänische Herrscher Vlad II. hatte vier Söhne: Mircea II., Vlad IV. Calugarul („Der Mönch“), Vlad III. und Radu III. cel Frumos. Bei den Janitscharen studierten Radu und sein älterer Bruder den Qur’an, Arabisch, Türkisch, Persisch, islamische Theologie, Recht und - begehrt vor allem anderen - türkische Militärstragie und -taktik. Sein älterer Bruder missbrauchte aber die Gastfreundschaft der Osmanen und lehnte sich immer wieder gegen sie auf, was ihm Aufenthalte im Kerker einbrachte. Dieses Bild hatte Radu zumindest von Vlad, auch wenn es sehr verzerrt war und nicht der Wahrheit entsprach. Radu erinnert sich an das alles nur noch dunkel, auf jeden Fall waren für ihn die Aufenthalte seines Bruders im Kerker einer Maßregelung, aufgrund seines respektlosen Verhaltens und nicht aufgrund dessen, dass Dracula in Wahrheit für seinen Sieg gegen Mehmet II in spielerischen Kämpfen bestraft wurde. Wegen der drastischen Reaktionen auf seine Anmaßung, entwickelte Vlad einen tiefen Hasses. Er hasste seinen Vater für das Bündnis mit den Osmanen. Der Rumäne hasste aber auch seinen Bruder Radu für die Ehrerbietung, die ihm die Osmanen erwiesen. Daher baute sich auch so etwas wie eine brüderliche Beziehung niemals zwischen ihnen auf.

      Im Gegensatz zu Dracula, fand Radu Halt im Islam und Kraft und war dem Sultan vollkommen treu ergeben. Wie als wäre unter ihnen geboren worden, verbrachte er sein Leben an den Grenzen des osmanischen Gebietes. Seine familiäres Erbe, die Fähigkeit zur verbissenen Kriegsführung, machten ihn sogar unter Janitscharen und Sipahis zu etwas Besonderem.
      Er konnte nur mit Schrecken beobachten, was Dracula tat, als er aufstieg und für sechs Jahre seit 1448 Angst und Schrecken in Transsylvanien verbreitete. Zu gerne hätte er ihn von seinen Taten abgehalten gegen ihn gekämpft, aber er war noch zu jung und hatte nicht genügend Rückhalt, um aus eigener Kraft gegen ihn vorzugehen.

      Immer noch machtlos sah Radu zu, wie der Walache einen heimtückischen Guerillakrieg 1459, dem die osmanische Elitereiterei nicht gewachsen war, durchführte. Man erzählte Radu, sein Bruder habe in einer Nacht 15.000 osmanische Soldaten niedermachen lassen. Auch wenn der Sultan das Schlachtfeld verlassen hatte, blieb Radu unbeirrt. Er wurde von etwas angetrieben, das nur als Gottesfurcht ausgelegt werden kann, um die blutige Herrschaft seines fehlgeleiteten Bruders zu beenden. Niemand blieb übrig, um Dracula zu bekämpfen, außer Radu und die rumänischen muslimischen Janitscharen.

      Und so war sein Tag gekommen. Die Brüder führten einen langen Krieg. Radus Kontrolle der Region nahm stetig zu, während Vlad III. immer weniger Hilfe aus Ungarn erhielt. In einer seltsamen Wendung des Schicksals kerkerten die Ungarn, zu denen Dracula einst floh, den blutigen Mann 12 Jahre lang unter dem Vorwurf des Hochverrats ein. Das Radu hierbei seine Finger im Spiel hatte, darüber würde später niemand sprechen. Die Menschen der Walachei und ihre christlichen Adligen hatten genug von seiner Schreckensherrschaft und unterstützten Radu, der 1462 zum Herrscher (Wojwode) der Walachei ausgerufen wurde. 11 Jahre lang regierte er erfolgreich seine Heimat, während sein Bruder Vlad in einem Budapester Gefängnis moderte.

      1473 wurde Dracula nach dem aus dem Gefängnis entlassen. Es war ein Schock für seinen Bruder, der mit dieser Wendung nicht gerechnet hatte und verzweifelt dabei zu sehen musste, wie Dracula eine Armee sammelte und in Bosnien einfiel. Dort tötete er große Teile der muslimischen Bevölkerung und ließ sie pfählen. Wieder einmal kam er mit einer einzigen Absicht aus der Dunkelheit: Den Islam für immer vom Balkan zu vertreiben. Danach konnte er den Thron seiner Heimat an sich reißen - aber nur für einen Monat.

      Radu war erfüllt von Rachegedanken und eines Abends kam ein Mann auf ihn zu. Er sah den tiefverwurzelten Hass und die Machtlosigkeit, die Radu verspürte, hörte ihm zu und verschaffte sich in einer Geschwindigkeit sein Vertrauen, die manch anderen zur Vorsicht ermahnt hätte. Doch Radu war blind vor Hass, sein Bruder hatte es mal wieder geschafft und zahllose seinesgleichen getötet. Der Fremde nannte seinen Namen nicht, aber es war Caligula, auf den vor wenigen Jahren Dracula getroffen war und durch den er den Kampf gewendet hatte. Er erzählte Radu von den unfairen Mitteln, derer sein Bruder sich bemächtigt hatte und wie unheilig diese waren. Dies konnte doch von Gott oder in diesem Falle Allah nicht gewollt sein oder? Er säuselte ihm süße Worte ins Ohr und er sich versah, machte er ihm ein Angebot, dem er nicht widerstehen konnte. Er schlug ein und sogleich fiel Caligula zur Bestie geworden über ihn her.

      Zuerst spürte Radu von seiner Wandlung nichts, fühlte sich betrogen von dem Manne, der ihn schwer verletzt hatte, aber genau einen Monat später, zu Vollmond, sollte er eines Besseren belehrt werden. Von Fieberträumen geplagt in den Tagen davor, ahnte er nicht, was genau aus ihm werden würde, doch als dann der Tag gekommen war, Sultan Mehmet II. wollte in die Walachei einmarschieren, um den Mann von jenem Thron zu entfernen, der eine blutige Vergangenheit vorzuweisen hat, fühlte er sich so stark wie nie zuvor und verwandelte sich zum 1. Mal in die Bestie. Heute erinnert er sich nicht mehr daran, was genau passiert ist, er wusste nur, dass er wohl in seinem Wahn alle Truppen Draculas besiegt hatte, aber nicht auf seinen Bruder getroffen war, der sich wohl aus der Affäre gezogen hatte.

      Später war er in den Leichenbergen aufgewacht und konnte sich nicht mehr daran erinnern, was genau passiert ist, nur dass sein Bruder noch lebte, dessen war er sich sicher. Als er die toten Menschen um sich herum erblickte, wurde ihm ganz anders, hatte er etwa all diese Leben auf dem Gewissen? Viele davon waren bis zur Unkenntlichkeit zerfetzt und er war von Blut durchtränkt. Er floh vor sich in seiner Vergangenheit in die Wälder Transsylvanien und verbrachte dort erst einmal eine ganze Weile versteckt, um sich gewahr zu werden, wer er ist.

      Er lernte seine Herkunft nicht zu lieben, aber sie als notwendig anzusehen und sein Herz blieb bis heute treu den Osmanen ergeben. Er hat lange gebraucht, um zu erkennen dass er im erneuten Kampf gegen seinen verhassten Bruder, der begonnen hatte seinesgleichen zu vermehren, alleine nicht viel auszurichten vermochte und entschied sich so irgendwann auch selbst zu wandeln.

      Es war ein sich selbst neu kennenlernen und so wurde er zum Schöpfer einer sehr blutrünstigen, wenn auch nicht so langlebigen neuen Rasse, die schon bald einen Legendenstatus erhielt. Mittlerweile hat er so manchen Werwolf um sich versammelt und noch ahnen die Vampire nicht, wer sich da in ihren eigenen Wäldern verschanzt hat und nur auf seine Chance wartet.

      Seit 1473 hat er Transsylvanien also zu seinem Herrschaftsgebiet auserkoren und konnte dort sein blutrünstiges Rudel integrieren.
    • Das Rudel

      Die etwas andere Art der Hierarchie

      Werwölfe sind Tiere, oder besser gesagt Bestien mit einem animalischen Instinkt und unter ihnen gibt es so etwas wie eine feste Hierarchie nicht. Allerdings sind sie genauso wie im Vergleich die normalen Wölfe ausnahmslos Rudeltiere. D.h. sie sind relativ abhängig davon, in der Nähe ihrer Artgenossen zu leben, um sich wohl zu fühlen. Es verlangt sie nach Struktur und Ordnung, auch wenn diese beiden Eigenschaften nicht unbedingt das sind, was Menschen darunter verstehen. Die Struktur und Ordnung kristallisieren sich anhand der Dominanz der Werwölfe heraus. Es gibt sozusagen eine Hackordnung, die sich aber jederzeit ändern kann. Jeder Werwolf ist bestrebt danach, Alpha zu werden und begegnen sich 2 Werwölfe zum ersten Mal, wird zunächst – meistens durch einen Kampf – die Rangfolge geklärt, bevor auch nur irgend ein vernunftbegabter Kontakt hergestellt werden kann. Ist die Hackordnung klar, wird sie im Regelfall auch akzeptiert, allerdings ist trotzdem jeder Werwolf darum bestrebt, in der Rangfolge aufzusteigen. Es gibt keine Rücksichtnahme gegenüber Schwächeren und wenn der ranghöhere Schwäche zeigt, wird diese ausnahmslos ausgenutzt, um die eigene Position zu verbessern. Kein Werwolf würde es sich entgehen lassen, seine eigene Position im Rudel zu verbessern. Eine Ausnahme ist der Alpha, in der Regel ordnen sich die Werwölfe ihm unter, da er sehr deutlich gemacht hat, warum er an die Spitze des Rudels gehört. Er ist meist der kräftigste des Rudel und hat seine Position durch Kämpfe erworben. Kaum einer wird es wagen, den Alpha mehr als einmal heraus zu fordern, wenn er bereits gegen ihn verloren hat. Zu verlieren, heißt nämlich auch sich bedingungslos zu unterwerfen.

      Ein Werwolf hütet sein Revier eifersüchtig, ganz egal ob da nun ein Einzelgänger oder das Mitglied eines Werwolfrudels ist. Fremde im Revier werden ausnahmslos bekämpft und nicht selten getötet. Ein Werwolf erkennt das Revier eines anderen an seinem Geruch und meidet dieses, indem er einen großen Bogen darum macht.

      Normalerweise leben sie in Rudeln zusammen, das von einem Alpha angeführt wird. Diese Rudel bestehen aus einem Zusammenschluss mehrerer Artgenossen, die nicht selten miteinander verwandt sind oder sich bereits über einen langen Zeitraum kennen. Der Anführer ist das dominanteste Tier im Rudel. Er ist stärker als jeder andere und beweist dadurch, dass er der richtige ist, dass Rudel anzuführen. In ein Rudel hineinzukommen, ist allerdings nicht besonders einfach. Die meisten bestrebt es sich nach der Verwandlung in den Werwolf einem Rudel anzuschließen und so gehen sie auf die Suche nach einem, verfolgen dieses und provozieren Rangkämpfe. Wenn sie sich beweisen können, werden sie aufgenommen und das nächst ältere Rudelmitglied, nimmt sich seiner an, um es in das Rudel zu integrieren.

      Es gibt überall auf der Welt verstreut Rudel, aber das größte und gefährlichste haust in den Wäldern von Transsylvanien. Angeführt von Radu, den erste aller Werwölfe, zieht es die Werwölfe ohne Ausnahme an diesen Ort, um sich Radu zu unterwerfen. Radu ist und wird wohl der einzige Alpha bleiben, der für immer unangefochten sein Rudel anführt. Er ist stärker als jeder Werwolf und daher haben die Werwölfe einen natürlichen Respekt vor ihm. Wie sollte es auch anders sein, in der Gestalt wie er seine Position den anderen klar macht.

      Es gibt nur wenige Einzelgänger unter den Werwölfen und diese waren bereits zu ihren Lebzeiten recht unsozial eingestellt. Zwar suchen sie hier und da Kontakt zu ihren Artgenossen, merken aber recht schnell, dass das nichts für sie ist und suchen wieder das Weite.

      Glücklicherweise verwandeln sie sich ausschließlich an Vollmond, sodass die Kämpfe außerhalb dieser Zeitspanne sich sehr überschaubar halten. Nichtsdestotrotz sind sie reizbarer, lassen sich viel eher als andere und Prügeleien verwickeln.

      Zuhause der Werwölfe

      Das Rudel lebt im Wald. Um genau zu sein in einer alten und verlassenen Mine, welche sie zu ihrem Lager gemacht haben. Das Lager besitzt zwei Ein- und Ausgänge, die jeweils durch eine extrem dicke Eisentüre geschützt ist. Wenn man sie entdeckt, sieht man sofort, dass sie nicht von Menschenhand gemacht wurde, aber die Werwölfe besitzen natürlich eindeutig mehr Kräfte. Die Türen kann abgeschlossen nur von demjenigen geöffnet werden, der sie zugeschlossen hat. Auch bei Vollmond sind die Werwölfe nicht in der Lage, diese Türe zu sprengen, mit Ausnahme des Alphas, dessen Kraft ein gutes Stück höher ist. Die Außenseite wurde so weit getarnt, dass man sie nicht wirklich als Tür erkennt und sie Teil der Umgebung zu sein scheint.

      Bei Vollmond lassen sich daher die Werwölfe auch zum größten Teil in der Höhle einschließen.

      Andere Werwölfe könnten als Beispiel in einsamen Waldhütten leben, in der Stadt, in kleinen Dörfern der Umgebung etc. Wenn sie in der Stadt leben, können sie bei Vollmond davor das Weite suchen oder auch Unterschlupf im Höhlensystem der Werwölfe finden. Dieses ist natürlich nur begrenzt, aber wenn man bedenkt, dass sich solche Minen gerne weit erstreckten und die Werwölfe über die Zeit selbstverständlich auch noch weitere Bereiche erschossen haben könnten, so werden sich rasch andere Bereiche als Notlager einrichten lassen.

      Anzahl der Rudelmitglieder

      Grob gesagt sind es wohl so um und bei zwischen 25 und 40 Werwölfe. Höchstwahrscheinlich im Mittelfeld liegend. Diese leben auch tatsächlich mit in dem Werwolfsbau. Allerdings sollte man die Anzahl nicht so genau nehmen wir auch bei den Vampiren im Schloss.

      Arbeit und Alltag

      Die meisten haben bereits ein Handwerk erlernt, dem sie nachgehen können. Natürlich ist es schwierig, für immer in einer Stadt sesshaft zu werden, dennoch ist es vorstellbar, denn nach einer Weile ziehen sie gegebenenfalls einfach weiter. Beruflich können sie ohne weiteres als Söldner, Händler, Schmied, Fischer, Jäger, Holzfäller etc. durchgehen und damit ihren Sold bestreiten. Dadurch kommt auch Geld in das Rudel und sie sind nicht auf das Klauen angewiesen, auch wenn sich zweifelsohne bestimmte dieser Tätigkeit zuwenden könnten. Zusätzlich heißt es aber auch, dass sie mittels Vielfalt alles selbst herstellen können. Möbel, Kleidung, Waffen gegebenenfalls. Die Materialien finden sie in der Natur und so können sie durchaus sehr autark leben. Da man aber nicht immer Lust darauf hat, alles selbst zu machen, eben der Handel in der Stadt oder auch das Anbieten von Dienstleistungen etc.
    • Über die anderen


      Die Vampire

      Die Vampire sind ihr natürlicher Feind. In einer Vollmondnacht werden sie sich mit Sicherheit nicht zurückhalten konnten, sofern sie einem begegnen, aber in ihrer menschlichen Gestalt, ist es jedem einzelnen möglich, diesen Hass stärker und schwächer zu empfinden. Eine Freundschaft wird mit Sicherheit eine Seltenheit bleiben, einfach aus dem Aspekt heraus, dass die Vampire für die Werwölfe unglaublich widerlich riechen, aber so wie Tiere untereinander beginnen können zu vertrauen, obwohl sie einander Beute und Jäger sind (Beispiel Katze und Maus), so kann dies sicherlich auch bei den Werwölfen und Vampiren geschehen. Obgleich es in ihren Reihen bestimmt nicht gerne gesehen wird. Es ist also ohne weiteres möglich, dass sie sich mal in einer Taverne begegnen, ohne einander direkt zu zerfleischen. Gerade im Hinblick darauf, dass sie ja auch unerkannt unter den Menschen leben wollen und sie sich damit verbunden zurückhalten müssen.
      Außerdem hängt es in manchen Bereichen auch davon ab, wie das eigene Rudel damit umgeht, während Radu in seinem Rudel den Hass gegen die Vampire schürt, kann ein kleines Rudel außerhalb, welcher sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen hat, diese Sache gewiss auch anders sehen und neutraler zu der ganzen Angelegenheit stehen. Der Hass auf die Vampire ist also grundsätzlich in ihrer Natur verankert, aber nicht zwangsläufig so stark ausgeprägt, dass sie nicht miteinander auskommen können.
      Was den Alpha Radu betrifft, muss jeder Vampir sterben, allem voran sein eigener Bruder und Herr der Vampire.

      Was sie davon abhält, im Schloss aufzutauchen? Nun, so könnten bei Tag als Mensch im Schloss auftauchen und ihr Glück versuchen. Dieses wird des Tags von Menschen gut bewacht, einerseits ist da die Dienerschaft und andererseits viele Vertraute, die durchaus kämpfen würden. Zwar wären die Werwölfe auch in ihrer menschlichen Gestalt immer noch im Vorteil, aber würde dieser Radau die Vampire wach machen und ihnen je nach Alter mehr oder minder ermöglichen, sich zur Wehr zu setzen. Ein recht hohes und schwer kalkulierbares Risiko, was das Rudel unter anderem davon abhält. Außerdem wissen die Werwölfe nicht wirklich wie viele Vampire im Schloss existieren (wie auch umgekehrt), sodass auch dieses zusätzlich noch weniger kalkulierbare Risiko sie davon abhält, womöglich ihrer Auslöschung entgegen zu gehen.

      Die Menschen

      In einer Vollmondnacht sind sie unweigerlich Beute. Außerhalb können sie Freunde, Verwandte oder auch Geliebte sein. Manche werden sie mit Sicherheit auch als Spielzeug sehen, wie man sieht, ist es also dem Werwolf überlassen.
      Die Jäger

      Im Regelfall sind es Feinde, da sie Jagd auf die Werwölfe machen. Sie versuchen ihnen allerdings aus dem Weg zu gehen, da sie prinzipiell keine Feindschaft gegenüber ihnen empfinden und sie im Prinzip nichts anderes als Menschen sind. Wie auch die Vampire, wollen die Werwölfe in Frieden leben, würden sich wie auch Haus und Hof aber ohne Zweifel verteidigen, wenn die Jäger sich daran vergreifen wollen.