Die Bewohner der Burg

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    • Die Bewohner der Burg

      Die Bewohner der Burg


      Poenari - Die Hochburg der Vampire. Sie soll Heimstätte der Vampire werden. Natürlich bloß für eine begrenzte Anzahl von Vampiren, schließlich kann die Burg nicht unendlich viele Bewohner fassen. Aus diesem Grunde verwundert es auch nicht weiter, dass sich unter der in der Burg lebenden Gestalten hauptsächlich Vampire tummeln, dagegen die Anzahl der Menschen begrenzt ist. Der Großteil der Menschen verkehrt auch nur bei Tage in den alten Gemäuern, nicht wissend, was dort im Verborgenen nur darauf wartet, dass die Nacht hereinbricht. Sie arbeiten in dem Wissen, dass die Herrschaften bei Tage recht beschäftigt sind und erhalten dafür einen stattlichen Lohn.

      Anzahl der Bewohner

      Ursprünglich wusste die Poenari nur eine Besatzung von ca. 40 Mann zu umfassen, aber mittlerweile wurde sie so weit umgestaltet, dass eindeutig mehr Personen in ihr Platz finden. So hat die Burg Platz für zwischen 100 und 150 Menschen und Vampire. Wobei gerade letzteres den Rahmen fast schon sprengen würde. Diese grobe Zahl umfasst diejenigen, die dort ihren Lebtag verbringen, ob arbeitend oder nicht, ist erst einmal unwichtig.

      Detailliert aufgeschlüsselt, wie sehr es wie folgend aus:
      Die Summe der 'herrschenden' Vampire umfasst, alsbald alle gefunden wurden, 13 an der Zahl. Drei Bräute, der Schatten, die Tochter, sieben Herzöge und der Graf. Von den Herzögen bekommt man selten mehr als vier zu Gesicht, da sie sich selbstverständlich recht häufig auf Aufträgen befinden, um Codex-Untreue, Verräter, sowie Verweigerer aufzuspüren und ihrer gerechten Strafe zu zuführen. Dazu ist wohl genug Platz für zwischen 50 und 70 weitere Vampire sowie für zusätzliche Gäste vorhanden. Von diesen Vampiren besitzen alle eine Aufgabe, die sie zu erfüllen haben, unter anderem gehören einige auch den Bediensteten an. Denn auch wenn umfassendes Personal im Schoss seinen Dienst verrichtet, sind alle Vampire dazu angehalten, sich daran zu erinnern, dass sie Hände haben, mit denen sie anpacken können. Schließlich sind die Vampire nichts anderes als eine große Familie. Neben diesen Vampiren, wohnen noch ca. zwischen 25 und 40 Personen in der Burg, die allerdings noch dem Menschlichen verhaftet sind.

      Tag- und Nachtmodus

      Das Leben der Burg wird von der Nacht bestimmt. Zu dieser Zeit sind nicht nur alle Vampire wach, sondern befinden sich auch zahlreiche Bedienstete in der Burg, die das Leben so angenehm wie möglich gestalten. Die Anzahl pendelt sich meist bei ungefähr 60 Personen ein, zusätzlich sind im Höchstfall 15-30 Menschen wach, was allerdings auch variieren kann und sie sind meist als als persönliche Bedienstete bestimmter Vampire unterwegs. Damit sind in der Nacht insgesamt rund 75-90 Personen stets auf ihrem Weg, sich ihre Langeweile zu vertreiben.
      Diese Personen sind alle wissend, was die Herrschaften betrifft und werden zu Stillschweigen gegenüber Unwissenden verpflichtet.

      Tagsüber sind natürlich ausschließlich Menschen im Schloss unterwegs, unter anderem die 25-40 im Schoss wohnenden Menschen, aber auch je nach Anlass zwischen 30 und 50 weitere, die ihre Dienste im Schloss verrichten, nach getaner Arbeit jedoch nach Hause zurückkehren. Dass mehr als rund 40 Menschen zusätzlich in der Burg unterwegs sind, kommt nur alle Jubeljahre mal vor, wenn besonders viele Gäste im Schloss unterwegs sind. So sind das Tags zwischen 55 und 90 Menschen in der Burg zugegen.

      Die Bezahlung ist freilich gut, niemand wird übermäßig geschunden. Diese Menschen sollen bei Tage den Anschein eines einigermaßen normales Burglebens simulieren, um keinen Verdacht bei den Dorfbewohnern zu erwecken.

      Jene Menschen, die nur des Tags das Schloss aufsuchen, sind unwissend über all das, was sie bewachen. Zu Beginn ihrer Anstellung treffen sie einmal auf die Herrschaften, werden darauf hingewiesen, dass diese des Tags unheimlich beschäftigt sind und man nicht erwarten sollte, auf sie zu treffen. Ansonsten gibt es manchmal noch Abende, an denen die Herrschaften sich blicken lassen. Dies reduziert die Gerüchte auf ein annehmbares Minimum, auch wenn natürlich weiterhin Geschichten rund um das Schloss entstehen.

      Ein Teil dieser Menschen besteht aus Roma, die in einem besonderen Verhältnis zum Grafen stehen. Wenn mal Not am Mann ist, eilen diese gerne zur Hilfe. Sie bewachen die Vampire bei Tage, genießen das besondere Vertrauen des Grafen.

      Kinder unter den Bediensteten und etwaige Liebschaften

      In seltenen Fällen befinden sich unter den Bediensteten Kinder. Selten mehr als drei, denn wenn man bedenkt, dass der Kontakt mit frisch gebissenen Vampiren, gerne zu explosiven Situationen neigt, wäre es für sie viel zu gefährlich, frei in der Burg herum zu laufen. Kinder sind also als Ausnahme zu sehen, selten sind mehr als drei auf der Burg zu finden, irgendwann waren es mal sechs, alles darüber hinaus ist in den Augen des Grafen grob fahrlässig und er würde in diesem Falle schauen, dass die Bediensteten eher außerhalb schlafen, um den Schutz der Kinder gewährleisten zu können.
      An dieser Stelle sei erwähnt, dass Liebschaften unter im Schloss wohnenden Bediensteten nicht gerne gesehen werden und einer Erlaubnis des Grafen bedürfen. Wer von dem auf der Burg lebenden Personal gedenkt, sich auf eine Beziehung mit einem Mann/einer Frau außerhalb einzulassen, sollte sich darüber bewusst sein, dass im Falle einer Familiengründung es unabdinglich ist, dass die Familie ab sofort in der Burg lebt. Ansonsten ist jedwede Beziehung sofort zu beenden, um die Geheimhaltung zu gewährleisten. Dies soll keine Schikane sein, aber es ist für den Grafen absolut unmöglich, zu kontrollieren, dass das Wissen über die Vampire geheim bleibt, wenn die entsprechenden Personen nicht auf der Burg verweilen.

      Die Sicherheit der Burgbewohner

      Die Anzahl der in der Burg lebenden Menschen ist sehr begrenzt. Je mehr Menschen es gibt, desto höher ist natürlich das Risiko für die Vampire, aber auch nicht unwesentlich erhöht für die Menschen. Um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, liest der Graf die Gedanken der Schlossbewohner. Je mehr Menschen im Schloss leben, desto umfangreicher wird natürlich dieses Procedere, um vorzubeugen, dass sich diese gegen die Vampire verschwören, was ab einem gewissen Pensum unmöglich zu schaffen ist.
      Außerdem resultiert aus einer zu hohen Anzahl eine gewisse Unüberschaubarkeit, die es schwierig macht, weiterhin für die Sicherheit der Menschen zu sorgen. Die Menschen im Schloss stellen keine Nahrungsquelle für die Vampire dar. Eine Ausnahme besteht darin, dass die Menschen eine Erlaubnis erteilen, sich von ihnen zu nähren. Dass das Verbot des Tötens weiterhin gilt, muss an dieser Stelle wohl nicht erwähnt werden. Die Vampire sind also dazu angehalten sind, nur ein Teil zu trinken. Sollte man den vampirischen Charme und die Vampire schon Fähigkeiten nutzen, um die Menschen mehr oder minder zu verführen, sie es am Ende aber nicht wirklich wollen, kann man ziemlich sicher sein, dass es herauskommt.
      Ein Teil des Blutes eines Menschen genügt, um eine Weile zu überleben, aber wenn es zu viele Menschen sind, wird es irgendwann unmöglich zu kontrollieren, ob sich die Vampire wirklich an dieses Gebot halten und nicht einfach etwas trinken sowie im Anschluss daran ganz einfach die entsprechenden Erinnerungen an dieses Geschehen auslöschen.
      Selbst für eine erst einmal hoch klingende Anzahl von Vampiren, ist es recht unproblematisch, sich fast ausschließlich von den Dorfbewohnern zu ernähren. Vampire der Generation eins brauchen in den ersten 2-3 Jahren alle drei Tage Blut, danach zweimal im Monat und mit ungefähr 30 Jahren nur noch einmal im Monat. Bei Vampiren der Generation zwei dauert es bereits nur noch zehn Jahre, bis ihnen die einmal monatliche Nahrungsaufnahme vollkommen ausreicht. Mehr müssen sie nur im Falle des exzessiven Gebrauchs ihrer Fähigkeiten zu sich nehmen. Die meisten Vampire in der Burg überschreiten dieses Alter und auf sogenannte Jungvampire wird sehr gut aufgepasst.
      Dazu gehen sie nicht auf einmal auf die Jagd, da ein solches Verhalten natürlich sehr auffällig ist und somit gegen den Codex verstößt. So ziehen sie los, trinken von jemand und löschen im Anschluss die Erinnerung. Die Opfer merken nichts und alles ist sozusagen sicher, dass Unruhe im Ort überhaupt nicht erst entstehen kann.